Wie arbeitet ein Sippencoach?

Ich analysiere nach eingehendem Gespräch und durch Erstellung eines individuellen Genogramms (Familienstammbaum) die zur Lösung relevanten Strukturen innerhalb der Familie. Die Betrachtung reicht bis zu sieben Generationen zurück. Anhand des Genogramms und der Lebensgeschichte des Klienten wird für mich ersichtlich, wann und wo das Problem, welches zunächst als (gegenwärtiges) „Einzelproblem“ vom Klienten wahrgenommen wird, in der Familie entstanden ist. Die dann folgende „Stresslösung“ erfolgt dabei auch gleichzeitig für diejenigen anderen Sippenmitglieder, von denen der Stress oder das Trauma weitergegeben wurde. Dafür ist es NICHT erforderlich, dass die komplette Familie anwesend sein muss. Im Kern richtet sich meine Arbeit auf das Aufspüren unbewusst gespeicherter Informationen (Glaubenssätze), die schon bei der Entstehung oder bei der Geburt des Klienten entstanden sein können.

Zum Beispiel können schon Muster von „Ablehnung“ und „Allein sein“ programmiert worden? sein, wenn das Kind nicht gewollt oder das Geschlecht nicht erwünscht war! Auch in Verbindung mit archaisch angelegten Mustern (der Persönlichkeit angehörenden „älteren Schichten“ aus der Entwicklungsgeschichte der Sippe/Familie) können diese frühzeitlichen Programmierungen den Klienten immer wieder unbewusst daran hindern, ein gesundes, zufriedenes und erfülltes Leben zu führen. Gemeinsam mit dem Klienten finde ich heraus, welche Muster pre- und postnatal, in der Kindheit oder im Verlauf des weiteren Lebens unbewusst angelegt wurden.? Diese Muster werden von mir entkoppelt (gelöst), so dass der Klient die bis dato angelegten Glaubenssätze loslassen kann um neue, positive Glaubenssätze zu integrieren und verankern.